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Da isser wieder. Fritz Zander, Unser Mann aus der Hauptstadt. Als Zander VT begann er zusammen mit De:Bug-Autor Sven von Thülen eine ziemlich steile Karriere bei Bpitch Control, wo er dann auch gleich die housige Facette von Ellen Allien produzierte. „Some More“ und „Get Up“ waren da schon verdammt smoothe Hits, die perkussiv, leichtfüssig und irgendwie nebenbei einen ganz neuen Groove bei Bpitch etablierten und „Dig your own Rave“ auf dem Sublabel Memo war ohnehin ein unfassbarer Floorburner.

Wer sich noch an die Bpitch Night erinnert, die seinerzeit das massive Opening des Puerto Giesing ausmachte, der weiß auch noch bestimmt, dass es Fritz Zander war, der mit lässigem Soul und wärmender Organik das Set des Abends lieferte. House is the new Techno, aber das weiß man hier in München eh schon immer. Da es bei Bpitch insgesamt recht techy zu geht, der gute Fritz sich aber doch eher der neuen Chicagoer Schule zugeneigt fühlte, war allerdings bald klar, dass er neue Wege wird gehen müssen. Bei Suol fand er zwischen Fritz Kalkbrenner, Daniel Bortz und Till von Sein ein wunderbares neues Zuhause, in dem das glückliche Dasein zwischen Nu Disco und House-Klassik jeden Tag auf’s Neue zelebriert wird. Hört Euch Fritz Zander’s Beitrag „For your Love“ an und ihr wisst, was ich meine. Ein extrem lässiger Zeitgenosse und wirklich ausgezeichneter DJ, dem heute wieder mal der Staab von Kongress und Groove Magazin an der Seite steht. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben… heute Nacht läuft…ähem, House.