RITOURNELLE

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RITOURNELLE präsentiert:

 

NATHAN FAKE live (BORDER COMMUNITY/ LONDON)
https://soundcloud.com/nthnfk

 

 

LARKIN & THE SKY (WHEN I DIP / LONDON / MUC)
https://soundcloud.com/larkinandthesky

 

 

STAAB (RITOURNELLE/ MUC)

 

 

Ritournelle is back. Und zwar mit Nathan Fake. Es hat eine Weile gedauert seit unserem letzten KONG-Besuch mit Pearson Sound im August, doch wie man weiß haben wir ein kleines Festival in den Kammerspielen als Zwischenstopp eingelegt, das mit Holden, Koze und Konsorten nicht gerade wenig Arbeit macht. Außerdem soll es ja immer etwas Spezielles sein, bei Ritournelle. Jetzt haben wir wieder was Feines gefunden.

 

 

Es rauscht, es eiert, es fließt. Die synthetischen Streicherwellen, die auf Nathan Fake’s neuem Album „Steam Days“ fortwährend auf einen runterbrechen, gleichen extraterrestrischen Tsunamis, die sich auf die Erde ergießen. Kein Ohr bleibt trocken, kein Organ an seinem Platz.

 

 

Nathan Fake hatte von Anfang die eigentümliche Begabung so zu klingen, wie niemand außer ihm. Komplex vertrackte Beatpatterns, Synth-Texturen, die einem die Tränen in die Augen treiben, Drones, die Hosenbeine schlackern lassen. Außerdem: Wer kauft sich schon alte Tapedecks als Aufnahmegeräte, um der Organik des Eierns zu huldigen? Eben. Man wüsste in der Tat kaum ein angemesseneres Zuhause für ihn, als James Holden’s übermächtiges Border Community Label, wo man eigenen Angaben gemäß seit neun Jahren die Grenzen zwischen Dancefloor und Schlafzimmer aufweicht. Auf Border Community kam 2004 auch die Nummer heraus, die Nathan kurzerhand weltberühmt machen sollte: „The sky was pink“, ohne Übertreibung eine der größten Nummern in der Geschichte elektronischer Tanzmusik. Blöd nur, dass es eigentlich James Holden’s Remix war, der um die Welt geisterte, während Nathan’s Original – eine elegant vor sich hin dröhnende Electronica-Nummer, in der alle Potenziale bereits angelegt waren – eher für den Heimgebrauch angelegt war.

 

 

Sei es drum, Nathan hat da weiter gemacht, wo er begann: Bei völlig unangepasstem, völlig einzigartigem intelligent Dance Sound, irgendwo zwischen Aphex Twin, Boards of Canada, Fuck Buttons und Four Tet. Damit perfekt für die Holden DJ-Sets also, die sich wiederum naturgemäß durch extrem hohen Nathan-Faktor auszeichnen. Nathan’s neues Album „Steam Days“, das hier betourt wird, trägt jedenfalls dieses beseelte innere Glühen in sich, das den Dancefloor zu einem See schmelzen lässt, in dem man getrost versinken mag. Avancierte Dance Music, wie sie derzeit nur aus Britannien kommen kann. Wir jedenfalls freuen uns wie selten zuvor auf einen Live-Act im KONG. Davor und danach gibt es Larkin & The Sky von den Cat People und Staab. May the Noise be with you!

 

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