Ritournelle

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Ritournelle ist wieder da. Nach längerer Sommerpause melden wir uns zurück und freuen uns darauf, das Kong wieder einmal zu beflecken. Wir haben das wirklich vermisst. Unser Thema diesmal:
Liebe zu Maschinen. Liebe mit Maschinen. Liebesmaschinen. Das sind Diskurse, die wir bei Ritournelle immer wieder gerne zelebrieren. Manch einer weiß um die sexuelle Attraktion, die beim Drehen eines Knöpfchens oder dem Schieben eines Faders frei werden kann. Saschienne weiß darum. Wenn man Saschienne teilen wollte, hätte man zwei Individuen aus einem früheren Leben vor sich. Er: Sascha Funke, einst Berliner Posterboy bei Bpitch mit unwiderstehlichem Uli-Wickert-Blick und geschmackvoller Hand für elegant angetrancete House-Ästhetiken. Sie: Julienne Dessagne, französische Techno-Baronesse, die lange Zeit unerkannt unter dem Namen The Twins krautigen LSD-Disco auf Labels wie Hippie Dance oder Optimo releaste. Irgendwann hatten sich ihre Finger auf dem Crossfader berührt, da war es auch schon um sie geschehen. Die Nacht. Die Maschinen. Das Gesetz der Gravitation. Sascha und Julienne wurden eins. Ihr erstes gemeinsames Album als Saschienne kam auf Kompakt und war weitaus mehr als nur ein flüchtiges Aufflammen von Rave-Romantik. Intelligente elektronische Pop-Musik, irgendwo zwischen Noise und Love Songs. Verwirrte Synthesizer und ein ein stoischer Groove, die kosmische Psychedelik der Liebe beschwörend. Mittlerweile blicken ihre EP-Releases mitunter auch in dunklere Gefilde, doch die Acid-Anleihen ihrer letzten „Golden Prints“ EP verleihen ihrem Sound nur noch mehr Tiefe.
DJ-Support für unseren Kompakt-Live-Amalgam gibt es vom Ex-Münchner Tobias Staab, der in Bayern Urlaub macht und dem Brane, der zwar nichts von Maschinen oder der Liebe versteht, aber doch weiß, wie man einen Club befleckt. Freunde, it’s so nice to be back ….